Radvierer Newsletter Nr. 02 / Oktober 2021

Über 450 Rad'ler nahmen teil

Tolle Bilanz bei besonderem Rad-Vierer

 

Mehr als 90 000 Kilometer sind bei dem diesjährigen Hessisch-Bayrischen Rad-Vierer zusammengekommen. Eine tolle Beteiligung trotz der Coronavirus-Pandemie, die die Veranstalter zufrieden macht.

„Vor allem unsere treuen Fahrer haben sich beim diesjährigen Rad-Vierer beteiligt, die in erster Linie die FZ-Spendenaktion unterstützen wollten“, berichtet Vorsitzender Manfred Herget.

Der Rad-Vierer hatte im vergangenen Jahr komplett ausfallen müssen, die Pandemie ließ solche Veranstaltungen nicht zu. Doch in diesem Jahr waren die Veranstalter fest entschlossen, etwas auf die Beine zu stellen.

Deshalb Haben sich der RSC Monte Kali, die TSG Mackenzell, das Radteam Elters und die DJK Kothen sowie die beiden Hauptsponsoren Förstina-Sprudel und die VR-Banken der Region Fulda eine Alternative überlegt. „Wir wollten in Erinnerung bleiben und auch die FZ-Aktion weiter unterstützen“, betont Herget.  „Wir wollten den Leuten, die immer bei unseren Terminen gefahren sind und uns über viele Jahre die Treue gehalten haben, ein Signal geben.“

Von Mai bis September konnte jeder, der mitfahren wollte, zehn Euro an den Rad-Vierer-Verein überweisen. Damit „kaufte“ er 200 Kilometer für den guten Zweck und für seine Gesundheit. Kinder bis 16 Jahre meldeten sich mit zwei Euro für 50 Kilometer an. Das wurde gut genutzt, wie Herget bilanziert: „454 Erwachsene und 13 Kinder sind mitgefahren“, berichtet er. Auch fünf Unternehmen haben sich beteiligt – die meisten Kilometer darunter hat die Firma Küllmer erradelt.

Im November soll die traditionelle Scheckübergabe stattfinden, „die genaue Spendensumme steht im Moment noch nicht fest“, sagt der Rad-Vierer-Vorsitzende. Auf den Termin können sich nicht nur die Verantwortlichen der FZ-Spendenaktion freuen, sondern auch die Teilnehmer: Denn als zusätzlichen Anreiz hatten die Vierer-Organisatoren unter allen Teilnehmern 100 Gutscheine zu je 50 Euro für die hiesige Gastronomie ausgelost. „Damit möchten wir diese Branche unterstützen, die in der Pandemie ja mit am meisten zu leiden hatte“, betont Herget. Er kündigt an, dass die Gewinner nach der Scheckübergabe schriftlich benachrichtigt werden.

Die Bilanz des diesjährigen Rad-Vierers ist für die Organisatoren ein echter Erfolg: 454 Starter, die 91450 Kilometer erfahren haben.  Zum Vergleich: Im Jahr 2019, als die vier Vereine ihre Präsenzveranstaltungen durchgeführt hatten, wurden 142000 Kilometer erradelt. „Unser tolles Ergebnis in diesem Jahr zeigt: Die Leute haben die Kilometer für sich gefahren, für ihre Gesundheit – aber eben auch, um den guten Zweck zu unterstützen“, sagt Manfred Herget. Im nächsten Jahr, so ist das feste Ziel, soll es wieder Präsenzveranstaltungen geben.

han

Quelle Fuldaer Zeitung

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